Mein Name ist Dennis, ich bin 23 und bin bei einer Agentur in Bamberg für Online-Konzeption, UX-Design und UI-Design zuständig.

Wenn mich jemand fragt wo ich eigentlich arbeite, habe ich immer Probleme eine klare Antwort zu geben. Ich pendle mehrmals die Woche von Würzburg nach Bamberg. Das sind pro Tag 2 Stunden die ich im Zug sitze. Dazu die Zeit im Homeoffice und die Zeit im Büro.
Ich würde mich selbst als „sesshaften digitalen Nomaden“ bezeichnen. Widerspricht sich das nicht? Nun ja, im Grunde schon, aber trotzdem finde ich es eine treffende Beschreibung. Ich habe zwar mein Schreibtisch Zuhause und in der Agentur. Allerdings arbeite ich auch im Zug, oder in Cafés. Deswegen ist mein Arbeitsplatz dort, wo meine Hardware und meine Software ist.

Mein Setup zuhause:

Seit dem Jahr 2013 bin ich ein eingefleischter Apple-Fan. Nicht sehr verwunderlich ist daher auch die Tatsache, dass mein Hauptarbeitsgerät einen angebissenen Apfel trägt. Zuhause verwende ich ein MacBook Pro 15,6 Zoll an einem 31,5 Zoll 4K Monitor von Grundig. Ich habe mir zusätzlich die neue Apple Bluetooth-Tastatur und Trackpad gekauft. Fantastische Geräte und ich bin sehr zufrieden und glücklich. Das ist aber auch das Mindeste bei dem Preis.
Ebenfalls bei mir zuhause befindet sich eine NAS von Western Digital. Genauer gesagt: Die WD MyCloud mit 3TB Speicher. Diese ist direkt an meiner Fritzbox angeschlossen. So habe ich von überall aus Zugriff auf meine Dateien. Eine Cloud-Lösung nutze ich tatsächlich nicht und ist in der Agentur aus Datenschutzrechtlichen Gründen ebenfalls nicht gerne gesehen.

Mein Setup in der Agentur:

In der Agentur verwende ich einen iMac 27 Zoll aus dem Jahr 2013. Mit 1TB Fusion Drive, 24GB RAM und dedizierte Grafikkarte ist das Gerät ein wahres Leistungswunder. Auch hier verwende ich die Kombination aus Apple Tastatur und Trackpad. Tatsächlich verwende ich seit über einem Jahr keine Maus zum designen oder arbeiten. Die Gesten auf dem Trackpad sind einfach zu praktisch.
Neben meinem 27 Zoll iMac hängt noch ein 25 Zoll Ultrawidescreen-Monitor von LG. Grade für Canban-Boards oder Projektmanagement kann ich mir nichts besseres vorstellen. Wie schon vorhin erwähnt setzt die Agentur auf keine Cloudlösung. Stattdessen befindet sich ein eigener geschützter Server im Büro auf dem die Dateien verschlüsselt liegen. Auf diesem Server läuft auch die von der Agentur selbst entwickelte CRM-Lösung mit Datei-& Projektmanagement. Damit ist eine Cloudlösung unnötig.

Mein Setup unterwegs:

Jetzt kommen wir zum Spannendem Teil: Was für ein Gerät ist mein Begleiter für unterwegs? Die Antwort: Natürlich ein Mac. Genauer: Ein MacBook 12 Zoll aus dem Jahr 2017. Die Akkulaufzeit, die Mobilität und das angenehme Tippgefühl trösten über den einzigen USB-C Port hinweg. Mit einem Adapter habe ich noch weitere Anschlüsse für: HDMI und USB. Mir persönlich reicht das völlig aus.
Mein MacBook habe ich in einer einer Schutzhülle verstaut. Als Tasche verwende ich einen Messengerbag aus Stoff. Sehr kompakt, MacBook, iPad, Smartphones und Ladekabel passen perfekt rein.
Damit kommen wir auch zum nächsten Gerät: Dem iPad. Ich verwende ein iPad Air 2 mit UMTS. Gerade wenn ich im Bus sitze und mein MacBook nicht rausholen kann, kommt das iPad zum Einsatz. Dank UMTS kann ich jederzeit und überall Blogartikel lesen, auf Facebook surfen oder Mails beantworten. Zuhause verwende ich auf der Couch übrigens kein anderes Gerät mehr. Eine Ausnahme ist das Schlafzimmer: Dort haben technische Geräte aller Art Hausverbot. Früher habe ich mein Handy noch neben dem Kopfkissen deponiert. Heute befindet sich das Handy zum Laden im Wohnzimmer. Als Wecker dient mir allerdings dennoch ein technisches Gerät: Ein Amazon Echo-Dot mit Alexa Sprachsteuerung.
Kommen wir nun aber zu den Smartphones. Mein Hauptsmartphone ist ein Huawei Mate 9 in Verbindung mit einer Samsung Gear S3 Frontier. Als Zweithandy kommt dann ein iPhone 7 zum Einsatz. Doch warum ist ein Androide mein Hauptgerät und nicht das iPhone? Die Antwort ist relativ einfach: Das große Display gefällt mir sehr gut. Das iPhone 7 Plus hätte die gleiche Gehäusegröße bei 0,5 Zoll weniger Displaygröße. Zudem bietet Huawei mittlerweile eine Qualität, die der von Apple mindestens ebenbürtig ist. Auch die Leica-Dual-Kamera muss hier erwähnt werden. Die Fotos sind einfach spitze!

Meine Software:

Wie im Eingangstext erwähnt ist bei mir neben der Hardware ebenfalls die Software extrem wichtig. Wichtiger noch als die Hardware. Ich verwende Software, die ich Hardwareübergreifend nutzen kann. Egal ob Zuhause, in der Agentur oder unterwegs: Ich habe überall Zugriff auf die gleiche Software und die gleichen Dateien. Die Synchronisation läuft über Resillo Sync. Kundendaten befinden sich allerdings in verschlüsselten Veracrypt-Containern. Man kann ja nie vorsichtig genug sein.
Fangen wir mal mit der Software auf dem iMac und MacBook an:

Adobe Creative Cloud:

Als Designer kommt man an Adobe praktisch nicht vorbei. Sowohl privat wie auch beruflich verwende ich die Creative Cloud. Dabei sind meine Hauptarbeitswerkzeuge Illustrator, Photoshop, InDesign, Adobe XD und Premiere Pro. Meisten Illustrator und InDesign. Grade für Print-Geschichten gibt es in meinen Augen keine Alternative.

Sketch:

Alle UI-Design Projekte habe ich mit Sketch umgesetzt. Es gibt in meinen Augen kein Tool, welches von der Intuitivität, der Stabilität und dem Funktionsumfang auch nur ansatzweise Sketch das Wasser reichen kann. Sketch hat ein Jahresabomodell. Man bezahlt pro Jahr 99 Euro und bekommt in dem Zeitraum Updates. Wenn das Jahr abgelaufen ist, kann man entweder die Software ohne Updates weiter benutzen, oder man erneuert die Lizenz.